Dieser Artikel hat zwei Seiten. Hier ist Seite 2. > Zurück zu Seite 1
Immer nur schöne Bilder von Belém. Wo ist denn dann eigentlich die von Armut und Schmutz geprägte Stadt, von der Friedrich Merz sprach, als er von der Weltklimakonferenz Cop30 zurück nach Berlin kam ? Gibt es Favelas in Belém? Wie in allen brasilianischen Großstädten gibt es auch in Belém zahlreiche Armenviertel, sog. "Favelas". Ein typisches Merkmal vieler Armenviertel in Belém sind Holzhäuser auf Stelzen direkt über den Überschwemmungs-gebieten und Flussufern. Diese Gemeinschaften leiden stark unter fehlender Kanalisation, offenem Abwasser, unzureichender Wasser-versorgung und mangelnder Müllentsorgung. Vila da Barca ist eine bekannte, große Pfahlbau-Favela (Palafita) direkt am Wasser. Jurunas / Estrada Nova ist eines der größten zusammenhängenden und bevölkerungsreichsten Favela-Gebiete der Stadt entlang der Bucht. Die "Baixada do Guamá" ist ein weiteres massives und dicht besiedeltes Stadtviertel mit stark informeller und prekärer Bebauung. Auch in Condor und Pedreira prägen sogenannte "Baixadas" (tiefer gelegene, oft sumpfige Marsch- und Flutgebiete) das urbane Bild. Aber warum zerreißen sich die Brasilianer aus dem Süden und Südosten die Mäuler, wenn es um Belém geht? Schließlich gibt es hunderte solcher ausgeprägten Armenviertel an den Hängen und Rändern in Rio de Janeiro, in São Paulo, in Belo Horizonte usw. Schon wenn man aus dem Flughafen in Rio in der Nordzone, bekannt als Galeão, herauskommt, fährt man 20 km lang an riesigen Hügelgebieten vorbei, alle dicht mit Favelas bebaut bis zum Gipfel (Penha, Olaria usw.). Der "Complexo do Alemão" ist eine riesige Favela in Rio de Janeiro, die aus 25 Siedlungen besteht (ca. 80.000 Einwohner). Der Name leitet sich ab von dem ursprünglichen Besitzer einer Fazenda innerhalb der heutigen Favela, dem Polen Leonard Kaczmarkiewicz, der für einen Deutschen gehalten wurde. Die größte Favela in Rio de Janeiro (und ganz Brasilien) ist die Rocinha. Die Einwohnerzahl wird auf rund 200.000 Menschen geschätzt.
Sie liegt im südlichen Teil der Stadt (Zona Sul) im Stadtteil São Conrado, eingezwängt zwischen reichen Vierteln und steilen Hügeln. Das gesamte offizielle Kanalisationsnetz von Copacabana sowie weiterer Stadtteile der Südzone (wie Ipanema und Leblon) leitet das Abwasser zu einer zentralen Pumpstation. Von dort aus wird das Abwasser durch ein riesiges, über vier Kilometer langes Rohr auf den offenen Ozean hinausgepumpt. Das Problem: Das Abwasser wird vor der Einleitung kaum geklärt. Es findet meist nur eine grobe mechanische Filterung statt, um größere Plastikteile und feste Gegenstände zurückzuhalten. Die organischen Abfälle und Chemikalien werden ungeklärt dem Meerwasser überlassen, in der Hoffnung, dass die Meeresströmungen und das Salz die Bakterien abbauen und verdünnen. Das muss man sich mal vorstellen: Die berühmte international bekannte "Cidade Maravilhosa" (wunderbare Stadt) - wie sie sich selbst immer zu nennen pflegt - mit ihren berühmten Stränden, Corcovado und Zuckerhut, bringt es bis heute nicht fertig, ihr Abwasser modern und zeitgemäß zu behandeln. Der Dreck fließt einfach ins Meer!
Wie ist die Situation in Südstaaten Paraná, Santa Catarina und Rio Grande do Sul ? Gerade Curitba, die Hauptstadt des Bundesstaates Paraná, rühmt sich immer damit, dass dort alles anders wäre: Keine Armut, keine Favelas, keine Kriminalität, keine Luft- und Wasserverschmutzung, europäische weiße Einwanderer mit anderer Mentalität, kein Verkehrschaos, beste öffentliche Verkehrsmittel mit dem sog. "Biarticulado": Ein Doppelgelenkbus mit zwei Gelenken und drei Wagen-teilen. Er bietet Platz für bis zu 270 Fahrgäste und wird auf speziellen Busspuren (BRT-Systemen) eingesetzt. Er soll in Curitiba eine teure unterirdische U-Bahn kostengünstig ersetzen. Die Frage ist: Tut er das wirklich? Wird nicht gerade dadurch das Verkehrschaos noch zusätzlich verstärkt, weil er zusätzlich auf der Oberfläche viel Platz dem sowieso schon sehr chaotischen Verkehr wegnimmt? Die Stadtverwaltung hielt jahrzehntelang stur am Mythos des „perfekten Bussystems“ fest, um das weltweite Image nicht zu beschädigen. Was in den 1970er-Jahren eine kostengünstige Innovation war, rächt sich heute. Da das BRT-System an seiner absoluten Kapazitätsgrenze operiert, bräuchte Curitiba dringend ein schienengebundenes Massenverkehrsmittel (wie eine U-Bahn oder Stadtbahn) – kann die astronomischen Kosten dafür nun aber erst recht nicht mehr stemmen. Das BRT-System und der Stadtentwicklungsplan wurden in den 1970er-Jahren für eine Stadt mit rund 700.000 Einwohnern konzipiert. Heute hat die Metropolregion Curitiba jedoch über 3 Millionen Einwohner. Die Infrastruktur wurde im Kern kaum verändert oder erweitert, weshalb das Bussystem die schiere Masse an Pendlern nicht mehr effizient bewältigen kann. Weil das Busnetz überlastet, zu Stoßzeiten unkomfortabel und in die Jahre gekommen ist, stiegen viele Bürger wieder auf das Auto um. Paradoxerweise hat Curitiba heute eine der höchsten Autodichten pro Kopf unter allen brasilianischen Großstädten. Dies führt genau zu dem Verkehrschaos und der Luftverschmutzung, die das System ursprünglich verhindern sollte. Der Fokus der Stadtplanung lag jahrzehntelang auf den repräsentativen Hauptachsen und dem Zentrum. Die rasant wachsenden Außenbezirke und die umliegenden Städte der Metropolregion wurden vernachlässigt. Dort fehlt es oft an exklusiven Busspuren, und es entstanden ungeplante informelle Siedlungen (Favelas!), was die soziale Ungleichheit verschärfte. Kritiker und neuere stadtsoziologische Analysen betonen, dass das Image der „Modellstadt“ ab den 1970er-Jahren (während der damaligen Militärdiktatur) eine politisch inszenierte Marketing-Kampagne war. Es sollte der Welt ein „anderes, modernes Brasilien“ präsentiert werden. Heute lässt sich die Realität aus Armut (in Curitiba!), Haushaltslöchern und Verkehrsengpässen nicht mehr hinter dieser glänzenden Fassade verbergen. Während Städte weltweit neue, schienengebundene Systeme (wie moderne Straßenbahnen oder U-Bahnen) bauten oder ihre Netze digitalisierten, verließ sich Curitiba zu lange auf den alten Erfolg seines reinen Bussystems auf der Oberfläche. Erst in den letzten Jahren begannen zaghafte Schritte zur Digitalisierung und Flotten-Elektrifizierung. Curitiba ist ein Fehlschlag, der Vorsprung als Innovationslabor ist verloren gegangen. Die Stadt kämpft heute mit denselben urbanen Problemen wie jede andere brasilianische Großstadt auch. Aber zurück zu den Favelas: Natürlich gibt es in Curitiba ausgeprägte Armenviertel mit riesigen Favelas! Entgegen dem Image einer „slumfreien“ Stadt zeigen offizielle Daten erhebliche Wohnungsdefizite: Laut Daten des brasilianischen Statistik-instituts IBGE (Zensus 2022) leben über 322.000 Menschen in den Favelas und urbanen Gemeinschaften der Stadt. Lokale Behörden wie die Wohnungsbaugesellschaft von Paraná (Cohapar) erfassen in der Hauptstadt aktuell rund 322 Favelas (!) und informelle Siedlungen (ocupações irregulares), in denen mehr als 93.000 Familien wohnen. Anders als in Rio sind sie nur nicht sofort sichtbar, weil die Topographie Curitibas anders ist, nämlich ganz flach auf einer unwirtlichen Hochebene mit einem miserablen Klima. Deshalb gibt es kaum steile, in die Hügel gebaute Favelas wie in Rio de Janeiro. Es handelt sich meist um flache, dicht bebaute Areale am Stadtrand. Anders als in vielen brasilianischen Großstädten (Salvador, Recife, Fortaleza, Rio de Janeiro), ist in Curitiba Wohlstand und Armut räumlich stark getrennt. Während das Zentrum und die angrenzenden Viertel durch relativ moderne Infrastruktur, Parks und die Expressbusse (BRT) geprägt sind, konzentrieren sich die Favelas in den Randgebieten (Peripherie). Dies macht es möglich, für den raschen Besucher, diese Armenviertel quasi zu verstecken. Nur wer genauer sucht, wird geschockt sein von den riesigen Arealen mit Favelas in Curitiba. Deshalb konnte eine geschickte Propaganda bestimmter Politiker (Jaime Lerner, Greca, Taniguchi u.a.) den Mythos einer favela-freien Großstadt, einer Modellstadt oder Grünen Idylle erzeugen. Nach meiner Ansicht alles verlogene Manipulation - leider. Die Bezeichnung als „Modellstadt“ entsprach nie wirklich der Realität und wird von Experten zunehmend als ein geschickt vermarkteter Mythos eingestuft. Geht man weiter in den Süden, nach Florianópolis z.B., der Hauptstadt des Bundesstaates Santa Catarina, sieht man - ähnlich zu Rio de Janeiro - hinter den Hochhäusern auf den Hängen gleich wieder die Favelas hinaufgehen. Ein bekanntes Bild. Auch in Florianópolis fließen die Abwässer je nach Stadtviertel und Anschlussart in kommunale Kläranlagen, werden aber kaum gefiltert und gelangen so gut wie ungeklärt in Flüsse, Lagunen und das Meer. Da Regenwasserleitungen direkt in die Natur führen, landen ungeklärte Fäkalbakterien in Bächen, der bekannten Lagoa da Conceição oder direkt an den beliebten Badestränden (!). Dies führt insbesondere in der sommerlichen Tourismussaison regelmäßig zu Problemen mit der Wasserqualität: Es stinkt! Also, was ist denn nun mit den deutschstämmigen Einwanderern, die vor allem im 19. Jahrhundert hier her eingewandert sind ? Was ist mit der angeblich "anderen Mentalität"? Ich konnte sie nicht finden. Aber das, was Brasilien besonders schön macht, der tropische Flair, der fehlt hier ganz und gar. Blumenau, Pomerode z.B. haben Fachwerkhäuser, aber das Fachwerk ist nur von außen an die Wände angeklebt als Dekoration und wird somit für mich zum Symbol der Lüge, etwas sein zu wollen, was sie nicht sind. Sie wollen Deutsche sein, sprechen aber meist überhaupt kein Deutsch, wissen nicht, woher sie kamen, verwechseln polnische Namen mit deutschen, wissen auch gar nichts über das aktuelle Deutschland außer alten Klischees über das Nazideutschland. Und noch schlimmer: Sie wollen die Wirklichkeit gar nicht sehen und deklarieren sich oftmals ganz offen als Nazianhänger - für uns in Deutschland sehr befremdlich!
Nun aber zurück zu Belém im Norden Brasiliens:
Der Bosque Rodrigues Alves (Jardim Zoobotânico da Amazônia) in Belém, ist ein wunderschöner, rund 15 Hektar großer, historischer Stadtwald. Er gilt als grüne Oase mitten in der Metropole und bewahrt einen Teil des originalen Amazonas-Regenwaldes mit über 10.000 riesigen tropischen Bäumen, schattigen romantischen Wegen, Seen und frei lebenden oder geschützten Tieren.
Das Haus der elf Fenster (Casa das Onze Janelas ) ist ein historisches Gebäude aus dem 18. Jahrhundert in der Altstadt (Cidade Velha). Es diente früher als Adelssitz, Militärkrankenhaus und Festungsteil und ist heute ein beliebtes Kulturzentrum mit Museum für moderne Kunst und einem Restaurant mit Blick auf die Guajará-Bucht.
Die Estação das Docas ist ein 800 Meter langer, belebter Kultur- und Freizeitkomplex am Ufer der Guajará-Bucht. Das im Jahr 2000 eröffnete Areal wandelt drei historische Lagerhäuser aus der Kautschuk-Ära in ein modernes Zentrum für Gastronomie, Kunst und Erholung um. Im letzten Jahr wurde der Komplex noch erweitert u.a. um ein neues Kunstmuseum.
Die Sorveteria Cairu in den Docas ist eine weltberühmte Eisdiele. Sie ist bekannt für mehr als 60 Eissorten aus exotischen Amazonas-Früchten und wurde mehrfach als eine der besten Adressen für Eis ausgezeichnet. Beliebte Eissorten: Cupauçu, Açaí, Tapioca, Carimbó (Cupuaçu-Creme mit Paranüssen), Taberebá, Bacuri u.a.
Wandgemälde mit Seekuh (peixe-boi)
Círio de Nazaré Der Círio de Nazaré ist eines der größten katholischen Religionsfeste der Welt (!). Er findet jedes Jahr am zweiten Sonntag im Oktober in Belém statt. Dabei begleiten rund zwei Millionen Menschen eine Marienstatue auf einer Prozession von der Kathedrale zur Praça Santuário.
Belém trägt den Beinamen "Cidade das Mangueiras" (Stadt der Mangobäume), da Zehntausende große Mangobäume das Stadtbild prägen. Sie wurden im 18. und vor allem im späten 19. Jahrhundert während des Kautschukbooms von den Kolonialherren gepflanzt, um in der tropischen Hitze Schatten zu spenden.
Der Parque da Residência ist ein schöner Kulturpark und ehemaliger Gouverneurssitz an der Avenida Governador Magalhães Barata. Er verbindet grüne Natur mit Kulturangeboten, Restaurants und historischen Ausstellungsstücken wie einem alten Cadillac.
Wieder ein Shopping Center: Shopping Bosque Grão-Pará
Der Mercado de São Brás ist ein im venezianischen Stil erbauter Freizeit-Komplex mit vielen Restaurantes, Märkten und Geschäften. Ein Treffpunkt für jung und alt.
Basílica Nossa Senhora de Nazaré Die Basilika Unserer Lieben Frau von Nazareth ist eine Kirche des Erzbistums Belém do Pará und ist der Gottesmutter Maria geweiht. Die fünfschiffige Kirche ist 62 Meter lang bei einer Breite von 24 Metern und einer Höhe von 20 Metern. Die Apsis mit dem Hochaltar schließt direkt an das Querschiff an. Die beiden Kirchtürme erreichen eine Höhe von 42 Metern und tragen ein Geläut mit neun Glocken, die größte wiegt 2,8 Tonnen. Das Innere der Basilika prägen die 32 Säulen aus massivem Granit und die 54 Buntglasfenster. Dekoriert wird die Kirche mit 38 Mosaikmedaillons von 1,5 Metern Durchmesser und 19 Statuen aus Carraramarmor (!). Das Gewölbe der Apsis ist mit einem großen Fresko dekoriert. Die Orgel mit über 1000 Pfeifen wird über drei Manuale bedient. Die Basilika ist der Mittelpunkt von Brasiliens größtem religiösen Fest, dem seit 1790 begangenen Círio de Nazaré, das mehr als zwei Millionen Teilnehmer nach Belem führt. Während des Círio de Nazaré verlässt am zweiten Sonntag im Oktober die sogenannte Pilgerstatue, eine Replik der von Plácido gefundenen Statue, die Kathedrale von Belém und zieht in einer Prozession zum großen Platz vor der Basilika. Das Fest wurde 2013 in die Repräsentative Liste des Immateriellen Erbes der Menschheit eingetragen.
Die Kathedrale von Belém (Catedral Metropolitana de Belém oder Sé-Kathedrale), für mich die schönste Kirche von Belém, ist eine historische Kirche im Viertel Cidade Velha (Altstadt). Sie wurde ab 1748 erbaut, liegt direkt am historischen Platz neben dem Forte do Presépio und ist bekannt für ihre weiße Barockfassade sowie eine große europäische Orgel.
Wie in allen brasilianischen Großstädten, so auch in Belém, ist das soziale Gefälle enorm. Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert entstand in Belém durch den Kautschukboom eine kleine extrem wohlhabende Oberschicht mit einem Reichtum, der in Europa schwer vorstellbar ist. Diese orientierte sich am europäischen Adel, trug Pariser Haute Couture, importierte feine Lebensmittel und andere Statussymbole (Autos) und schottete sich strikt von der indigenen und afro-brasilianischen Bevölkerung als auch von den ärmeren Bevölkerungs-schichten (auch Mittelschicht) ab. Diese lokale Oberschicht steht oft wegen dieser Abschottung (man bleibt unter sich, besonders bei Heirat usw.) und mangelnden Solidarität in der Kritik - völlig zu Recht. Leider musste ich persönlich sehr oft mit ansehen, wie Mitglieder dieser sozialen Schicht einfache ärmere Menschen sprichwörtlich mit den Füßen treten, sie beschimpfen und arrogant behandeln - ein Anachronismus im 21. Jahrhundert! Und dann gibt es da auch diejenigen aus den Mittelschichten, die glauben, diese Oberschicht nachahmen zu müssen, indem sie die ärmeren Menschen noch überheblicher und herabwürdigender behandeln, um vor sich selbst und den anderen zu zeigen, dass sie zur besseren Gesellschaft gehören. So werden auch die Zugezogenen, meist armen Menschen aus dem Nachbarbundesstaat Maranhão (São Luís) diskriminiert, die nach Pará kommen aus den Trockengebieten des Nordostens. Zum Abschluss noch eine für mich unangenehme Sache in Belém: Es regnet extrem viel! Es ist klar, dass es im oder in der Nähe des Regenwaldes, wie der Name schon sagt, viel regnet. Das ist auch gut so, sowohl für die Natur als auch für das Klima. Für mich aber trotzdem: Es regnet einfach zu viel !
Dieser Artikel hat zwei Seiten. Hier ist Seite 2. > Zurück zu Seite 1 oder > Meine Malerei seit den 70er Jahren bis heute in einzelnen Zeitabschnitten
ALL IMAGES AND SITE CONTENT © WOLFGANG HOCK |
|||